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	<title>Seiten Sprünge &#187; Jungfrau</title>
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	<description>Der Bücher Blog</description>
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		<title>Oh, Fred, was mach ich nur mit dir?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 16:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Waltraud</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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		<description><![CDATA[Sieht man sich die KrimiWelt-Bestenliste von arte für August an, springt einem gleich Fred Vargas ins Gesicht. Bildlich gesprochen natürlich. Sie führt die Liste ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sieht man sich die <strong>KrimiWelt-Bestenliste von arte für August</strong> an, springt einem gleich <strong>Fred Vargas</strong> ins Gesicht. Bildlich gesprochen natürlich. Sie führt die Liste mit ihrem Roman &#8220;<strong>Der verbotene Ort</strong>&#8221; an. Und ich überlege ernsthaft, ob ich mir diesen Roman kaufen soll. Hab aber <strong>kein sonderliches gutes Gefühl</strong> dabei, denn meine <strong>Erstbegegnung</strong> mit der französichen Autorin und ihrem <strong>Kommissar Adamsberg</strong> waren alles andere als ein befriedigendes Leseerlebnis.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=spruenge-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3351032560&amp;fc1=000000&amp;IS1=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&npa=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:200px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></p>
<p>Vielleicht kennen Sie das ja? Sie marschieren in eine <strong>Buchhandlung</strong> und auf Schritt und Tritt werden Sie von ganz bestimmten Büchern verfolgt. Das ist an und für sich ja eine gute Sache und ganz im Sinne des Erfinders der Buchhandlung. Manchmal wird dieses aufdringliche Verfolgt-Werden aber zur Qual. Die man nur dann abstellen kann, wenn man das Buch, das einen dermaßen im Rücken sitzt, in sein <strong>Einkaufskörbchen</strong> legt und damit zur <strong>Kassa</strong> marschiert.</p>
<p>Mit Fred Vargas &#8220;<strong>Die dritte Jungfrau</strong>&#8221; ist mir das passiert. Die Jungfrau-Büchertürme stapelten sich im <strong>Frühling 2007</strong> zum Drüberstolpern in der Buchhandlung meines Vertrauens, Plakate und Poster leuchteten rot von den Wänden &#8211; es schien, als ob die Buchhandlung von Frau Vargas für ihren Werbefeldzug regelrecht gepachtet worden wäre. Aufdringlich sowas. Das Ganze erfuhr noch eine <strong>Steigerung</strong>: Auf jedem dieser Bücher, wirklich auf jedem, <strong>pickte ein Zettel</strong> mit der Auffschrift &#8220;Achtung Suchtgefahr&#8221;. So, ich, williges Opfer jeder <strong>Marketingkampagne</strong>, dachte mir: &#8220;Bei so viel Wirbel und Trara muss das Buch ja was heißen.&#8221;</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=spruenge-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=374662455X&amp;fc1=000000&amp;IS1=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&npa=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:200px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></p>
<p>Und schwuppdiwupp war der Roman (Hardcover) auch schon gekauft. Das <strong>Geschriebene</strong> auf dem Buchrücken <strong>versprach vieeeeel Spannung</strong> (Doppelmord in Paris; Mörder, der nur ein Schatten ist; teuflisches Elixier, das zum Mordinstrument wird; Dämonen &#8230; und dann auch noch das <strong>Zitat der französischen Presse</strong>, die Vargas Genialität attestierte, die eine Geschichte von großer tragischer Spannung, aber doch mit sprühendem Humor verfasst hat &#8230; na, wenn das nicht überzeugend klingt &#8230;)</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Papier ist geduldig, ich bins nicht. Das Buch hat mich gelangweilt. </p>
<p>Ich bin ja der Überzeugung, dass jedes Buch <strong>eine Chance bekommen</strong> soll - und man 100 Seiten gelesen haben muss (sofern das Buch überhaupt 100 Seiten hat *g*). Nach den 100 Seiten wird aber <strong>kritisch Bilanz gezogen</strong>. Bis dahin muss mich die Geschichte &#8220;hineingezogen&#8221; haben oder das Buch wird wieder in den Schrank zurückgestellt. So gesehen hat &#8220;Die dritte Jungfrau&#8221; eigentlich einen <strong>Sonderstatus</strong> eingenommen. Nach 100 Seiten war von Spannung nämlich noch nix zu spüren. Und ich habe dennoch weitergelesen. Immer auf der Suche nach dem gewissen Etwas, das mich zur passionierten Krimileserin macht. Leider. <strong>Die Suche war vergebens</strong>.</p>
<p>Ich habe im Anschluss an dieses enttäuschende Leseabenteuer auch <strong>Ursachenforschung</strong> betrieben. (So viele Rezensenten und Kritiker, die das Buch in den <strong>Krimihimmel</strong> gehievt haben, können sich doch nicht irren, oder? )</p>
<p><strong>Mein Ergebnis</strong>: Entweder lag es daran, dass &#8220;<strong>Die dritte Jungfrau</strong>&#8221; mein allererstes Buch von Fred Vargas war (die Autorin ist ja eine fleißige Schreiberin), und ich mit den vielen Personen und ihren Vorgeschichten leicht überfordert war. Oder lag es schlicht und ergreifend daran, dass die Mordgeschichte dermaßen an den Haaren herbeigezogen schien und für mich nicht mehr nachvollziehbar war &#8230;</p>
<p>Und jetzt überlege ich: Der <strong>neue Fall von Kommissar Adamsberg</strong> (wenn in der Rezension steht: &#8220;&#8230; Der großartigste aller Vargas-Romane&#8230;&#8221; bekomme ich schon Magengrummeln) oder <strong>sein allererster Fall</strong> (und sich langsam in die Charaktere einlesen und einleben??) oder <strong>überhaupt Finger weg</strong> von diesem Kommissar und seiner Autorin?</p>
<h2><a title="KrimiWelt" href="http://www.seiten-spruenge.at/wp-content/uploads/2009/07/Bestenliste_August091.pdf" target="_blank">arte-Bestenliste_August09</a></h2>
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