Von analogen Unfällen – mit Happy end

By Waltraud
On 13. Oktober 2009 At 15:16

Category : Foto
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Antworten : 2 Kommentare

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Vor einiger Zeit durfte die werte Leserschaft an meinen ersten, holprigen Schritten mit einer “richtigen” Analogkamera teilhaben.
(http://www.seiten-spruenge.at/fotobuch/von-analogen-unfaellen.html)

Ich habe ja versprochen, dem Ganzen auch eine Fortsetzung angedeihen zu lassen. Und hier ist sie auch schon:

Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, aus meiner Kamera mehr herauszukitzeln als nur das, was das Automatik-Programm so hergibt, griff ich in die Computertasten, besuchte Google und warf einen interessierten Blick auf eine Webseite, wo es wirklich ausschließlich darum ging, großen und noch größeren Ahnungslosen das fotografische Know-how häppchenweise (und gratis wohlgemerkt) aufgeschlüsselt, einzuimpfen. Oh ja, wie war ich froh, diese Seite gefunden zu haben: www.fotolehrgang.de - der große humboldt-Fotolehrgang.

Da hat sich doch wirklich jemand die Mühe gemacht, fundiert und mit Grafiken und Bildern aufbereitet, über fotografische Grundlagen zu schreiben. Ich war begeistert. Allerdings nicht wirklich lange. Denn: Ich kann auf dem Bildschirm nur schwer längere Texte auf einmal lesen. Ich brauche – gerade für solche komplexen Inhalte – das gute alte bedruckte Papier in Händen. Auf dem ich herumstreichen und -schreiben kann, das ich mit Post-its verzieren kann, das ich in eine meiner schönen, bunten Mappen heften und so archivieren kann. Somit lief mein Drucker auf Hochtouren – und ich auch.
Wie gut, dass der Autor der Webseite offenbar auch eine Affinität zum Papier hat – der ganze Humboldt-Fotolehrgang erschien in Buchform (inzwischen in der 6. (!!) Auflage) und steht natürlich auch bei mir im Bücherregal.

Mit dem (schweren, weil dicken) Buch auf dem Boden, die (schwere, weil semiprofessionelle) Kamera in der Hand, absolvierte ich zu Hause im Wohnzimmer meinen eigenen analogen Fotoworkshop. Und es hat funktioniert. Der Autor (übrigens heißt er Tom! Striewisch) nimmt seine willigen Leser und Lerner bei der Hand und beginnt wirklich bei null. Wie ist eine Kamera aufgebaut? Welche Kameratypen gibt es? Welche Objektive gibt es? Was ist die Blende? Was die Belichtung? Wie funktioniert die Belichtungsmessung? Auch der Bildgestaltung, der digitalen Fotografie und dem Zubehör widmet der Autor viel Platz. Und ich habe brav gelesen, mich langsam vorgetastet, ausprobiert und manchmal auch geflucht und die Kamera schlussendlich zu meiner neuen, besten Freundin gemacht.

Wer ein Buch sucht, das über die Grundlagen hinausgeht, wird mit diesem bald unterfordert sein. Wer aber ein Buch sucht, in dem in einfachen Worten komplexe Dinge beschrieben sind, wird viel Freude damit haben.
(Allerdings schreit die professionelle Fehlerjägerin in mir: Tut’s die vielen Tipp- und Rechtschreibfehler weg!! Vielleicht wird mein Schrei ja für die 7. Auflage erhört!?)

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Comments

  1. Hi!

    Ich hoffe du hast dich beim Lesen seiner Seiten nicht angesteckt, weil … “Tom! Striewisch”? ;-)

    Die Verwendung von Cliparts als Bildbeschreibung auf seiner Seite ist auch nicht meines.

    lg
    Christian

     — 
  2. ja, lieber christian, deshalb ziehe ich u.a. auch sein buch der webseite vor … obwohl mich cliparts, wenns passen, auch nicht wirklich stören.

    lg, waltraud

     —